Schläfen Korrektur

Die Schläfenregion wird durch mehrere anatomische Strukturen geformt

  • Schläfenknochen (Os temorale)
  • Jochbogen (Ars zygomaticus)
  • großer Kaumuskel (Musculus temporalis)
  • Unterhautfettgewebe

Deformitäten bzw. Asymmetrien können durch einzelne oder eine Kombination mehrerer Strukturen bedingt sein. Dementsprechend gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Am häufigsten sind in dieser Region Weichteilkorrekturen. Korrekturen am seitlichen Schädelknochen oder Jochbogen durch Implantate oder Knochenabfräsung sind eher seltene Operationen und kommen eher bei ausgeprägten Gesichtsasymmetrien zur Anwendung.

 

Breite Schläfen sind häufig durch verdickte Kaumuskeln bedingt und bedürfen einer kieferorthopädischen Abklärung. Dann wird zunächst eine Probe-Behandlung mit Botulinum Toxin A (Botox) vorgenommen um eine operative Verkleinerung zu simulieren. Bei Gefallen können die Schläfenmuskeln dann zu einem späteren Zeitpunkt operativ durch Hautschnitte in der behaarten Kopfhaut vorgenommen werden.

 

Eingefallene Schläfen treten entweder grundlos auf oder sind Folge eines ausgeprägten Gewichtsverlusts, der natürlich allgemeinärztlich abgeklärt werden muss, wenn die Ursache unklar ist. Der Aufbau der Schläfenregion erfolgt entweder durch wieder abbaubare, durch dauerhafte Filler oder durch Eigenfett. In stark ausgeprägten Ausnahmefällen finden spezielle Kunststoff Implantate aus porösem Polyethylen (Medpor) oder auch sonderangefertige Implantate (PEEK) Anwendung.

BERATUNG

Bitte vereinbaren Sie mit uns einen unverbindlichen Beratungs-Termin in München unter 089 / 552745-0

Während der persönlichen Beratung haben Sie die Möglichkeit mit Dr. Kremer die störende Schläfenregion genau zu besprechen. Dr. Kremer wird zunächst eine eingehende klinische Diagnostik und ggf. auch spezielle Messungen vornehmen um insbesondere auch Asymmetrien zu erkennen. Bei ausgeprägten einseitigen knöchernen Deformitäten wird Dr. Kremer eine weiterführende, bildgebende Diagnostik mittels Computertomographie (CT) einleiten, anhand welcher ein Implantat angefertigt werden kann. Dr. Kremer wird Ihnen dann die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten oder auch die Operationsmethode selbst, die jeweiligen Risiken und Grenzen sowie den Ablauf der Behandlung erklären. Stellen Sie bitte alle Fragen, die Sie zu dieser Behandlungsform haben. Anhand dieser Informationen können Sie sich dann weitere Gedanken machen und eine Entscheidung treffen.


FRAGEN

Fragen an Dr. Kremer in München

Wie lange hält so ein Implantat?

Das Implantat aus Poly-Eter-Eter-Keton (PEEK) Kunststoff hält ebenso wie die Titan-Schrauben ein Leben lang.

 

Kann das Implantat auch oben auf dem Schädel angebracht werden um die Körpergröße zu erhöhen?

Das geht nicht, weil das Implantat dann direkt unter der Narbe liegen würde und es zu Wundheilungsstörungen kommen könnte.

 

Kann der Hinterkopf auch durch Unterspritzung korrigiert werden?

Nur kleinere Konturdefekte (Dellen) können zeitweise oder dauerhaft unterspritzt werden. U.a. aufgrund der festen Verankerung der Kopfhaut am Schädel sowie dem Wunsch nach einer tastbar harten und knochenähnlichen Kontur, kommt eine großflächige Unterspritzung nicht in Frage.


Kurzinfo Hinterkopfimplantat

Mit einem maßangefertigten Hinterkopfimplantat aus Hartkunststoff (PEEK)  kann ein flacher Hinterkopf dauerhaft korrigiert werden.

  • OP-Dauer: 2 - 3 Stunden
  • Narkose: Allgemeinnarkose
  • Klinikaufenthalt: 1 - 2 Tage
  • Krankenstand: 1 Woche
  • Gesellschaftsfähigkeit: 1 Woche
  • Nachbehandlung: Kopfverband für 2-3 Tage, Haare können dann gewaschen werden, Entfernung von Hautklammern nach 3 Wochen, Nachkontrollen in München nach Absprache
  • Sport: leichte Betätigung nach 1 Woche, Fitness etc. nach 4 - 6 Wochen
  • Kosten: ca. 12.000 - 15.000 € (inkl. Implantat Kosten von ca. 5.000 €)